Konservierende Zahnheilkunde

Was sind die möglichen Lösungen?

Ästhetische Füllungen

Die Füllung an Karies erkrankter Zähne gehört auch heute noch zu den häufigsten Behandlungen in einer Zahnarztpraxis. Damit ein geschädigter Zahn gut versorgt werden kann, muss zuerst die erkrankte Zahnhartsubstanz vollständig entfernt werden.

Eine gute Zahnpflege und Mundhygiene, zahngesunde Ernährung und halbjährliche Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt sind wichtige Grundvoraussetzungen, um Zähne und Zahnhalteapparat lange gesund und funktionsfähig zu erhalten. Trotzdem nehmen Erkrankungen des Zahnhalteapparates (z. B. Zahnfleischentzündungen) oder Schäden an der Hartsubstanz des Zahnes – darunter vor allem die Karies – manchmal ihren Lauf ...

Bei Karies werden dem Zahnschmelz, der jeden Zahn schützend umgibt, Mineralien entzogen. Erste Anzeichen hierfür können weißliche Verfärbungen auf der Zahnoberfläche sein. Der Zahnarzt kann Fluoridlack auf den Zahn auftragen, um diesen  gefährlichen Vorgang aufzuhalten und oft sogar umzukehren.

Ist der Schaden am Zahn jedoch bereits so groß, dass ein Loch entstanden ist, muss der Zahnarzt das erkrankte Zahnhartgewebe vollständig entfernen und die fehlende Zahnsubstanz mit einem besonderen Material wieder auffüllen.

Für die Füllung des Zahns stehen verschiedene Materialien zur Auswahl:

  • Amalgam
  • Komposit
  • Glasionomerzement
  • Gold
  • Keramik

Die Materialien unterscheiden sich in Formungseigenschaften, Haltbarkeit, Verarbeitungsaufwand sowie Anforderungen der Verarbeitung. Beispielsweise kann der Zahnarzt vor der Anwendung moderner Komposite kranke Substanz des Zahnes entfernen und gesunde Bereiche weitgehend erhalten. Für eine Füllung mit Amalgam muss der Zahnarzt hingegen häufig eine größere Form schaffen, um der Füllung ausreichend Halt zu geben.

Auch mit einer Zahnfüllung bleiben die regelmäßige Pflege und Kontrolle der Zähne weiterhin wichtig, damit an den Rändern der Füllung und an ihren Übergängen zum Zahn keine Karies wiederkehrt. Stellt der Zahnarzt dennoch später an oder unter der Füllung erneute Schäden fest, kann er die alte Füllung entfernen, den Zahn gründlich säubern und neu versorgen.

Wenn eine Füllung nicht mehr ausreicht Sofortige Füllungstechniken direkt im Mund stoßen allerdings auch an Grenzen: Ist der Schaden am Zahn so umfassend, dass beispielsweise kein ausreichender Kontakt zum Nachbarzahn mehr hergestellt werden kann, lässt er sich nicht mehr in herkömmlicher Weise füllen.

Dann wird der Zahnarzt in einem Labor individuell angepasste Einlagefüllungen (Inlays), Kronen oder Teilkronen anfertigen lassen. Damit können auch verloren gegangene große Zahnbereiche ersetzt und die Zahnform wiederhergestellt werden.

Das Moderne: Komposit

Komposite sind Mischungen aus Glas- und Quarzteilchen sowie Kunststoff. Je nach Mischungsverhältnis haben sie unterschiedliche Grundeigenschaften.

Das gut verträgliche und zahnfarbene Füllungsmaterial „klebt“ an der Hartsubstanz des Zahnes fest. Dadurch ist es möglich, besonders schonend nur erkrankte Bereiche des Zahns zu entfernen und gesunde Bereiche zu erhalten.

Nach der Reinigung das defekten Zahnes bringt der Zahnarzt das Komposit in den vorbereiteten Zahn ein. Um eine dichte Verbindung zwischen Zahn und Füllungsmaterial zu erreichen, ist eine spezielle Versorgung des Defektes (Adhäsivtechnik) notwendig. Dabei legt der Zahnarzt die Füllung mit größter Sorgfalt und hohem Arbeitsaufwand in mehreren Schichten an. Er härtet jede Schicht in wenigen Minuten mit einer blau leuchtenden Härtelampe aus.

Die Übergangslösung: Glasionomerzement

Glasionomerzement ist gut verträglich und haftet ohne spezielle Klebetechnik an den Zähnen.

Allerdings ist das Material nicht sehr haltbar und nutzt sich unter starker Belastung beim Kauen schnell ab. Deshalb wird Glasionomerzement meist für provisorische Füllungen bei Erwachsenen sowie zur Versorgung kariöser Milchzähne bei Kindern verwendet. Auch bei kleineren Zahnschäden kann es eingesetzt werden. Danach muss die Füllung unbedingt halbjährlich vom Zahnarzt kontrolliert werden.

Das Wertvolle: Gold

Reines Feingold ist zu weich, um daraus Zahnersatz herstellen zu können. Die Zahnmedizin verwendet deshalb eine härtere Mischung aus einem Goldanteil von mindestens 75 Prozent. Je nach Verwendungszweck wird Zahngold in verschiedenen Härtegraden verarbeitet: Von weich für Einlagefüllungen (Inlays) bis extra hart für Zahnbrücken.

Anders als Amalgam und Komposit kann der Zahnarzt das Gold nicht innerhalb eines Behandlungstermins direkt im Zahn verarbeiten, sondern muss es zuvor in einem zahntechnischen Labor in Form gießen lassen. Hierzu erstellt der Zahnarzt zunächst eine Abformung des präzise präparierten Defektes und füllt diesen (wenn nötig) provisorisch. Später setzt er das im Labor vorgefertigte Inlay in den Zahn ein und befestigt es mit Spezialkleber oder Zement.

Die Unsichtbare: Keramik

Keramikrestaurationen bestehen aus einem hochfesten Material. Ihre zahnähnliche Farbe und ihre dem natürlichen Zahnhartgewebe ähnlichen Materialeigenschaften ermöglichen sehr ästhetische Füllungen.

Ähnlich wie beim Gold werden auch Keramik-Inlays in einem zahntechnischen Labor vorgefertigt. Geformt wird die Keramik entweder durch schichtweises Brennen im Keramikofen oder durch Pressen eines erwärmten Rohlings in eine Hohlform.

Eine Sonderform zur Herstellung von Keramik-Restaurationen ist das computergestützte Verfahren CAD/CAM.

Hierzu führt der Zahnarzt eine kleine Kamera in den Mund des Patienten ein. Diese scannt eine genaue optische Abformung des zu versorgenden Zahnes und berechnet daraus sofort ein dreidimensionales Modell. Anschließend fräst eine Schleifeinheit das Inlay aus einem Keramikblock heraus.

Der Zahnarzt klebt auch dieses Inlay passgenau in den Zahn ein. Eine gute Passform ermöglicht der Füllung eine lange Lebensdauer auch bei hohen Kaubelastungen.

Größe des Zahndefektes bestimmt Füllungsmaterial Entscheidend für die Wahl des richtigen Füllungsmaterials ist neben den Materialeigenschaften auch das Ausmaß des Schadens an der Zahnhartsubstanz. Im Laufe eines Zahn-Lebens wird der Verlust an Zahnsubstanz größer. Jede neue Füllung braucht daher mehr Stabilität.

Der Zahnarzt berät den Patienten gern darüber, welches Material für welche Zahnbelastung möglich und sinnvoll ist.

Inlay, onlay, overlay

Ein Inlay ist eine Form des Zahnersatzes. Keramik-Inlays sind Einlagefüllungen aus Keramik. Keramik Onlay – Keramik Füllung auch Teilkrone genannt. Ein Onlay ist eine Form des Zahnersatzes.

INLAY

Ein Inlay ist eine Form des Zahnersatzes. Keramik-Inlays sind Einlagefüllungen aus Keramik. Sie eignen sich besonders zur Versorgung kleiner und mittelgroßer Defekte, bei denen noch ausreichend gesunder Zahnschmelz vorhanden ist. Moderne Keramik-Inlays, wie sie in der H&H Zahnklinik zum Einsatz kommen, genügen dabei nicht nur den höchsten Ansprüchen an Bissfestigkeit und Haltbarkeit, sondern auch der Ästhetik und Verträglichkeit.

Die Entscheidung, ob der Zahndefekt mit einem Keramik-Inlay oder einem Onlay versorgt werden muss,

hängt davon ab, wie viel gesunde Zahnsubstanz noch vorhanden ist, liegt doch der Unterschied zwischen Keramik-Inlays und Onlays im Ausmaß der ersetzten Zahnsubstanz.

Inlays aus Keramik - die Vorteile

  • Sie heben sich farblich kaum von der restlichen Zahnsubstanz ab und dadurch bleibt der natürliche ästhetische Eindruck der Zähne erhalten.
  • Keramik enthält keine gesundheitsschädlichen Metalle.• Es verfügt über größte Festigkeit und Haltbarkeit.
  • Inlays werden mit der bestehenden Zahnsubstanz ganzflächig verklebt und stabilisieren zusätzlich den gesamten Zahn.

Welche Materialen werden für ein Inlay verwendet?

Ein Inlay kann aus unterschiedlichen Materialien gefertigt werden:

  • Keramik
  • Gold
  • Gradia

Keramik-Inlay:

Keramik-Inlays für den Seitenzahnbereich stellen heute zweifellos die ästhetisch schönste Alternative zum Amalgam dar. Steht für Sie also die Ästhetik an erster Stelle, sind Keramik-Inlays das richtige für Sie. Der Wunsch der Patienten nach zahnfarbenen, ästhetisch optimalen Füllungswerkstoffen wird immer größer. Ein Zahnersatz, der sich den natürlichen Zähnen vollkommen anpasst, ist die Wunschvorstellung vieler Patienten. Mit dem Werkstoff Porzellan lassen sich diese Ansprüche durch Farbgebung und Transparenz verwirklichen. Im Gegensatz zu Gold sind Keramik-lnlays aber leicht zerbrechlich. Dort, wo ästhetisch-kosmetische Aspekte absolute Priorität besitzen,

und die Zahnoberfläche sowie Zahnzwischenräume wieder aufgebaut werden müssen, ist der Indikationsbereich für Porzellanfüllungen gegeben.

Gold-Inlay:

Gold-Inlays sind die bewährtesten Zahnfüllungen.  Gold selbst ist ein äußerst gutes körper-verträgliches Material. Wenn Ihnen also die Langlebigkeit Ihrer Füllungen das Allerwichtigste ist, sollten Sie goldene Inlays wählen. Gold ist der Werkstoff der Wahl, langjährige klinische Erfahrungen schließen Nebenwirkungen praktisch aus. Gold ist nicht nur ein zeitlos elegantes Material, sondern auch ein Werkstoff, dessen präzise Verarbeitung der Zahntechniker bis ins Detail beherrscht. Viele Goldguß-lnlays sind 15 und mehr Jahre im Munde des Patienten. Dünn auslaufende Füllungsränder bieten einen perfekten Randschluss und Bakterien und Speisereste haben hier die geringsten Chancen.

Gradia-lnlay (Kunststoff-Inlay):

Die laborgefertigte Einlage-Füllung aus Kunststoff ist die preiswerteste Alternative zur Amalgam-Füllung. Im Gegensatz zu plastischen Kunststoffen, welche direkt im Munde des Patienten verarbeitet werden, kann die durch die Aushärtung bedingte Schrumpfung des Materials bei laborgefertigten Inlays besser ausgeglichen werden. Durch die Aushärtung in speziellen Geräten erreicht der Kunststoff die nötige Härte, um dem Kaudruck standhalten zu können. Kunststoff-Inlays passen sich der natürlichen Zahnfarbe hervorragend an und erzielen ein gutes, ästhetisches Ergebnis.

ONLAY

Keramik Onlay – Keramik Füllung auch Teilkrone genannt. Ein Onlay ist eine Form des Zahnersatzes. Keramik-Onlays sind Einlagefüllungen aus Keramik. Sie eignen sich besonders zur Versorgung mittelgroßer und großer Defekte,

bei denen noch ausreichend gesunder Zahnschmelz vorhanden ist.

Ein Onlay kann dazu beitragen, einen schon recht stark zerstörten Zahn doch noch zu erhalten. Eine Lücke ist immer weitaus schwieriger zu versorgen, da meist gesunde Nachbarzähne beschliffen werden müssen. Wird ein Zahn mit einer Krone versorgt, müssen mitunter auch gesunde Bereiche des Zahnes entfernt werden. Ein Onlay bietet dem Zahnarzt die Möglichkeit, so viel wie möglich von Ihrem natürlichen Zahn zu erhalten.

Welche Materialen werden für ein Onlays verwendet?

Ein Onlay kann aus unterschiedlichen Materialien gefertigt werden:

  • Keramik
  • Gold
  • Gradia

Keramik-Onlay

Keramik zählt zu den beliebtesten Materialien, da es sich perfekt ihrer individuellen Zahnfarbe anpasst und somit im Mund praktisch unsichtbar ist. Keramik-Onlays für den Seitenzahnbereich stellen heute zweifellos die ästhetisch schönste Alternative zum Amalgam dar. Im Gegensatz zu Gold sind Keramik-Onlays aber leicht zerbrechlich. Dort, wo ästhetisch-kosmetische Aspekte absolute Priorität besitzen, und die Zahnoberfläche sowie Zahnzwischenräume wieder aufgebaut werden müssen, ist der Indikationsbereich für Porzellanfüllungen gegeben.

Vorteile:

  • Keramik ist sehr gut verträglich und löst keine Allergien aus.
  • Es tritt keine Temperaturempfindlichkeit auf.
  • Metallgeschmack, wie er bei metallhaltigen Versorgungen manchmal auftritt, kann nicht entstehen.
  • Keramik verändert im Laufe der Zeit nicht die Farbe.
  • Keramik nutzt sich nur sehr langsam ab.

Gold-Onlay

Gold bietet den Vorteil, dass es sich dabei um das am längsten in der Zahnmedizin verwendete Material handelt. Aus dieser langjährigen Erfahrung weiß man, dass Gold den Belastungen im Mund bestens standhält. Tragezeiten von 15 Jahren und mehr sind die Regel. Gold-Onlays sind die bewährtesten Zahnfüllungen. Wenn Ihnen also die Langlebigkeit Ihrer Füllungen das Allerwichtigste ist, sollten Sie goldene Onlays wählen. Gold ist der Werkstoff der Wahl, langjährige klinische Erfahrungen schließen Nebenwirkungen praktisch aus. Gold ist nicht nur ein zeitlos elegantes Material, sondern auch ein Werkstoff dessen präzise Verarbeitung der Zahntechniker bis ins Detail beherrscht. Dünn auslaufende Füllungsränder bieten einen perfekten Randschluss und Bakterien und Speisereste haben hier die geringsten Chancen.

Vorteile:

  • • Die Abnutzung des Onlays entspricht in etwa der des natürlichen Zahnes.
  • • Gold oxidiert nicht und führt nicht zu Zahnverfärbungen.
  • • Gold selbst ist ein sehr körperverträgliches Material.
  • • Onlays aus Gold haben die größte Langlebigkeit.
  • • Elegantes Material. Präzise Verarbeitung.

Gradia-Onlay (Kunststoff-Onlay):

Die laborgefertigte Einlage-Füllung aus Kunststoff ist die preiswerteste Alternative zur Amalgam-Füllung.

Im Gegensatz zu plastischen Kunststoffen, welche direkt im Mund des Patienten verarbeitet werden, kann die durch die Aushärtung bedingte Schrumpfung des Materials bei laborgefertigten Onlays besser ausgeglichen werden. Durch die Aushärtung in speziellen Geräten erreicht der Kunststoff die nötige Härte, um dem Kaudruck standhalten zu können. Kunststoff-Onlays passen sich der natürlichen Zahnfarbe hervorragend an und erzielen ein gutes, ästhetisches Ergebnis.

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